Zink – Ungestörtes Wachstum und optimale Immunabwehr

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Im menschlichen Körper findet sich Zink vor allem in Augen, Haut, Haaren, Knochen, Leber und den roten Blutkörperchen. Besonders wichtig ist Zink für das Wachstum und das Immunsystem.




Jon-Chim Bai

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungswissenschaftlerin)
9. Juni 2008




Warum brauche ich Zink?

Zink beeinflusst die Aktivität von zahlreichen Enzymen und Hormonen. Es wird für ein gut funktionierendes Immunsystem benötigt, besitzt antioxidative Eigenschaften und ist am Zellwachstum beteiligt. Zink hat zudem eine wichtige Funktion beim Wachstum von Haut, Haaren und Nägeln.

 

Wie viel Zink brauche ich?

Da keine größere Speicherkapazität für Zink vorhanden ist, ist eine regelmäßige Zufuhr durch die Nahrung besonders wichtig.

Männer / Frauen
Säuglinge
0 - 4 Monate1
4 - 12 Monate2
Kinder
1 - 4 Jahre3
4 - 7 Jahre5
7 - 10 Jahre7
10 - 13 Jahre9 / 7
13 - 15 Jahre9,5 / 7
Jugendliche und Erwachsene
15 und älter10 / 7
Schwangere und Stillende
Schwangere10
Stillende11

So viel Milligramm (mg) sollten Sie pro Tag zu sich nehmen.

D-A-CH-Referenzwerte 2000


 

In welchen Lebensmitteln finde ich Zink?

Insbesondere Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eier sind reich an Zink. In Getreide ist Zink in den Randschichten vorhanden, so dass der Ausmahlungsgrad von Mehl eine entscheidende Rolle bei der Zinkversorgung spielt. Tipp: Je höher der Typ-Wert bei den Mehlsorten, desto höher der Gehalt an Mineralstoffen (und somit auch an Zink).

Da in pflanzlichen Lebensmitteln verschiedene Stoffe (z.B. Phytinsäure) die Verfügbarkeit von Zink verringern und die Aufnahme über den Darm vermindern, ist Zink aus tierischen Erzeugnissen besser verwertbar.

LebensmittelZink pro 100 g
Austern86
Rindfleisch4,3
Gouda3,8
Roggenmehl Typ 11502,4
Weizenmehl Typ 10502,3
Hühnerei1,3
Weizenmehl Typ 4051,0

Die Auster liegt ganz vorne beim Zinkgehalt.

Angaben in Milligramm (mg)


 

Was passiert bei Zink-Mangel oder -Überschuss?

Aufgrund der zahlreichen Funktionen von Zink hat ein Zinkmangel Auswirkungen auf die unterschiedlichsten Bereiche des menschlichen Körpers: Ein schwerer Mangel führt u.a. zu Wachstumsstörungen, Immunschwäche, Verhaltensstörungen und Appetitverlust.

Eine überhöhte Zinkzufuhr kann zu einem Eisen- und Kupfermangel führen. Eine akute Überversorgung (2000 mg) führt zu Magen-Darm-Störungen, eine chronische Überversorgung (110 mg pro Tag) zu Blutarmut.



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