Selen schützt unsere Zellen vor aggressiven Stoffen, den so genannten Radikalen. Dadurch wird ihm eine schützende Wirkung vor Krebs zugesprochen. Bei einem hohen Selenspiegel im Blut soll zudem ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bestehen.
Wichtig ist Selen außerdem für die Aktivierung der Schilddrüsenhormone und den Zellstoffwechsel. Und es wirkt einer Vergiftung durch Schwermetalle entgegen.
Selen kommt sowohl in tierischen, als auch in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Der Gehalt variiert jedoch sehr, denn er hängt vom Selengehalt im Boden ab. Ein weiterer Einflussfaktor ist die Verarbeitungsstufe der Lebensmittel: Je mehr ein Lebensmittel bearbeitet wird, desto mehr Selen geht verloren. Beispielsweise enthält Vollkornmehl mehr Selen als Weißmehl. Auch beim Erhitzen geht Selen verloren – je nach Dauer und Intensität.
Bei einem Mangel an Selen kommt es zu Störungen der Muskelfunktion und Schädigungen der Leber. Bei Kindern kann es zu Wachstumsverzögerungen kommen. Auch sind Verfärbungen an den Nägeln (weiße Flecken) und eine Ausdünnung der Haare möglich.