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Genuss gebündelt – der Picknickkorb

Die Deutschen haben es von Briten und Franzosen gelernt: Picknick. Essen im Freien ist heute beliebter denn je – vorausgesetzt das Wetter spielt mit.


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Dr. Susanne Krause

Magistra Artium (M. A.)


22. Juni 2009
Bild: (c) bialasiewicz / clipdealer.com

Das Prinzip Picknick

Sommerliche Selbstversorger haben gut lachen: das Speisen im Grünen ist preisgünstig und macht vor allem Spaß! Die Möglichkeiten rangieren dabei je nach gewünschtem Vorbereitungsaufwand zwischen einem Blitzpicknick mit Brot, Aufschnitt und etwas Rohkost sowie einem Gourmetpicknick mit Antipasti, Schlemmerspießen und Dipps.

Unkomplizierte Picknick-Klassiker sind Sandwiches, vorgeschnittenes Obst, Gemüsesalate und Trockenkuchen. Werden Blattsalate bevorzugt, achten Sie darauf, dass das Dressing separat mitgenommen wird, dann bleibt der Salat länger knackig.

Ansonsten eignen sich für ein Picknick alle Lebensmittel, die entweder mit einem Biss verspeist werden können oder in "natürlicher Hülle" kommen, zum Beispiel saure Gurken, Beerenobst, Bananen oder hart gekochte Eier.

Letztendlich ist die geeignete Verpackung ausschlaggebend für die Transportfähigkeit der Gerichte. Plastikdosen mit fest schließendem Deckel bieten hierfür guten Schutz. Milch- oder Fleischprodukte sollten aber unbedingt kühl gehalten werden. Daher eine Kühlbox mit ausreichend Aggregaten einpacken!

 

Praktische Tipps

  • Neben den Leckereien gehören auch eine große Decke, Becher, Teller, Besteck und Servietten in den Korb. Profis haben immer Taschenmesser und Korkenzieher mit im Gepäck.
  • Setzen Sie das Picknick als Zwischenetappe oder Höhepunkt einer (Fahrrad-)Wanderung an. Das Gefühl, sich das Essen verdient zu haben, erhöht den Genusseffekt!
  • Die frische Luft macht experimentierfreudig: probieren Sie neue Lebensmittel oder -kombinationen aus!
  • Getränke in Kunststoffflaschen bleiben länger kühl, wenn sie vor dem Ausflug eine Weile im Eisfach gelagert wurden.

 

Seit 100 Jahren in aller Munde

Picknick stammt übrigens aus dem Französischen und bedeutet "eine Kleinigkeit picken". Erst im frühen 20. Jahrhundert wurde der Begriff in Deutschland populär.




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