Fluorid härtet Knochen und Zähne. Es schützt den Zahnschmelz vor schädlichen Angriffen von Bakterien. Zudem wird Fluorid eine vorbeugende Wirkung gegen Osteoporose zugesprochen.
Über den nötigen Bedarf und eine sinnvolle Ergänzung wird viel diskutiert. Wer sich an die Empfehlungen hält, wird kein gesundheitliches Risiko eingehen:
Da Lebensmittel recht wenig Fluorid enthalten, werden verschiedene Ergänzungen angeboten. Fluoridiertes Speisesalz kann eine sinnvolle Ergänzung sein: 4 Gramm davon enthalten bereits 1 mg Fluor. Außerdem sollten Sie auf fluor-reiche Zahnpasta achten, da Fluorid über den Kontakt mit den Zähnen besonders gut aufgenommen wird. Eine fluor-reiche Zahnpasta enthält rund 1000 ppm (Parts per million); bei einer 100-Gramm-Tube sind dies umgerechnet 100 mg. Durch zwei- bis dreimal Zähneputzen kommen so täglich rund 2 mg hinzu. Für Kinder ist das schon zu viel, daher sollte Kinderzahnpasta nur etwa 500 ppm enthalten.
Da Fluorid aus Böden und Gestein nur sehr gering verfügbar ist, ist der Gehalt in Lebensmitteln dementsprechend niedrig. Daher spielt Salz, das mit Fluorid angereichert wurde, eine so wichtige Rolle:
Bei einem Mangel an Fluorid ist eine ausreichende Härtung der Zähne und Knochen nicht gewährleistet. Das Risiko, an Karies oder Osteoporose zu erkranken, ist erhöht.
Durch eine regelmäßig zu hohe Zufuhr (langfristig mehr als 0,1 mg pro Tag und pro kg Körpergewicht) tritt eine Zahnschmelzfluorose auf (weißliche bis bräunliche Flecken). Dies ist eigentlich nur bei Kindern relevant: Denn wer z. B. 70 kg wiegt, müsste sich schon sehr häufig die Zähne putzen und/oder sehr viel Salz essen, um diesen Wert täglich zu erreichen.